Kreative Lösungen gegen die Berliner Wohnungsknappheit

21.06.2018

Innerstädtische Brachen und Freiräume sterben in Berlin zunehmend aus. Städtische, gemeinnützige und private Wohnungsbaugesellschaften stehen vor denselben Herausforderungen. Allein um die Lücke der letzten Jahre zu schließen, müssen 77.000 Wohnungen in Berlin entstehen. Nur wo? Nachverdichtung heißt der Trend, mit dem Senat und Bezirke neuen Wohnraum in der Innenstadt schaffen wollen: ob Nachverdichtung, Schließung von Baulücken durch Neubauten, Ausbau von Dachgeschossen, Nutzungsartenschichtung, Bebauung von Innenhöfen oder Wohnen über Lidl, Aldi & Co. – es ist höchste Zeit zu handeln! Denn Berlin soll kein zweites Paris werden, in dem Arme am Stadtrand und Reiche in der City wohnen. Um die ausgewogene soziale Durchmischung unserer Stadt auch in Zukunft im innerstädtischen Raum zu sichern, müssen wir dringend gemeinsam an kreativen Lösungen arbeiten.“

Dieser wichtigen Aufgabe widmeten sich Roland J. Stauber, Sprecher der Geschäftsführung der berlinovo gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Senator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, dem Architekten Peter Deluse und der Moderatorin Sabine Dahl vom rbb Inforadio beim 4. Politikfrühstück der berlinovo im Katerschmaus. In dieser inspirierenden Atmosphäre entwickelte sich nach dem spannenden Impulsvortrag von Architekt Peter Deluse eine lebendige und vielschichtige Diskussion unter den Gästen aus dem Berliner Abgeordnetenhaus, dem Deutschen Bundestag sowie den Bürgermeistern und Stadträten der zwölf Berliner Bezirke.

CB.e entwickelte das Format 2016 im Rahmen der Neupositionierung der berlinovo und setzt es seitdem regelmäßig um.